Wasser im Becken, und gleich eine ganze MP40 dazu
Wasser im Becken, die Nachfüllung läuft. Meine Frau zeigte bei Pete den Link zur Wetside. Nach Hause kam eine ganze MP40.

Auf einen Blick
- Gemacht
- Unterschrank nivelliert, Becken aufgesetzt, Verrohrung geprüft, Riff geklebt, Osmosewasser gemessen, Sand und Salzwasser eingefüllt, Hydra-Halterungen aufgesetzt und ausgemessen, Technik und Mobius-Programme eingerichtet, Ammoniumchlorid und Nite-Out II dosiert, MP40-Wetside ersetzt, ReefCan und ReefATO+ installiert.
- Ausgegeben
- CHF 965
- Wichtigster Entscheid
- Keine Lichtrasterplatte unter dem Gestein und keine Bodenplatte unter dem Becken, dafür Füsse und Lastverteilung mehrfach kontrolliert.
- Als Nächstes
- Messen und häufig kontrollieren, am Samstag einen PAR-Messer mieten und das Licht ausmessen.
- SalinitätPSU
- 33.7
- −1.6
- zu tiefZiel 35.0, Soll 34.0–35.5
- KarbonathärtedKH
- 7.2
- Ziel 8.0, Soll 7.0–11.0
- Phosphat PO4mg/l
- 0.14
- zu hochZiel 0.05, Soll 0.03–0.10
- Nitrat NO3mg/l
- 0.0
- zu tiefZiel 10.0, Soll 5.0–20.0
Woche 8, und diesmal ist Wasser im Becken. Nach vier Wochen Warten auf Platte C und dem Wochenende in Hockenheim haben wir aufgebaut, verrohrt und eingefüllt. Die Liste aus den letzten Einträgen, die ich inzwischen auswendig konnte, ist endlich kürzer geworden. Ganz ohne Verwechslung ging es trotzdem nicht: Am Samstag ging meine Frau wegen einer Wetside zu Pete und kam mit einer ganzen MP40 zurück.
Mit Hilfe geht es dann doch
In Woche 3 kamen meine Frau und ich mit dem Becken nicht weiter als bis unter den Carport. Diese Woche ging es mit einem Kollegen auf den Unterschrank. Am Montag haben wir den Schrank nivelliert und das Becken draufgehoben, mit Hilfe war das schnell erledigt. Am Dienstag habe ich nochmals kontrolliert und fein nivelliert, die Möbel fertig gebaut und das Unterbecken eingesetzt.
Am Mittwoch waren die Verrohrung und die Dichtigkeitstests dran. Wir haben das Riff geklebt, ins Becken gesetzt und Osmosewasser hergestellt. Die Messung, die seit Wochen auf der Liste stand, ist ebenfalls gemacht: Der TDS-Stift von D-D zeigte am Ausgang 0 an.
Am Donnerstag ist endlich Wasser drin
In Woche 7 habe ich Wasser für diese Woche angekündigt, «mit etwas mehr Überzeugung als in den letzten drei Einträgen». Diesmal hat es gestimmt: Am Donnerstag kamen der Sand und das frisch gemischte Salzwasser ins Becken.
Nach sieben Wochen Warten ist das Becken damit zum ersten Mal gefüllt. Platte C hat ihren Teil erledigt, jetzt beginnt die Einfahrphase.
Zwei Platten weniger als geplant
Platte C ist drin, zwei andere Platten haben wir weggelassen. Die gekaufte Lichtrasterplatte liegt nicht unter dem Gestein. Nach meiner Recherche überwog für mich die Sorge, dass sich darin Detritus sammelt. Wir haben darauf geachtet, dass die Steine stabil stehen; der Arch XXL ist ohnehin aus einem Stück.
Auch die zusätzliche Bodenplatte unter dem Aquarium ist wieder weg. Auf dem Bild oben liegt sie noch darunter. Sie sah sehr unschön aus. Stattdessen habe ich die Füsse und die Lastverteilung mehrfach kontrolliert.
Das rote Rohr war unschuldig
Beim Überlauf dachte ich zuerst, ich hätte etwas falsch eingebaut. Das dicke rote, viereckige Rohr über dem Hauptablauf ragte höher als der Notablauf. Das Wasser kommt aber von unten hinein.
Falsch war meine Vorstellung vom Wasserweg, nicht die Montage.
Auf dem Foto steht das Rohr rechts hinter dem Überlaufkamm.

Die Technik läuft, unten plätschert es
Rückförderpumpe, Strömungspumpen, ReefMat und Abschäumer sind angeschlossen. Den Abschäumer habe ich von Anfang an laufen lassen, wegen des Gasaustauschs. Das ist anders als im Plan aus Woche 0, im neueren Einfahrplan aber bereits so vorgesehen.
Die Hydra-Halterungen haben wir aufgesetzt und am Becken ausgemessen. Die Lampen sind montiert, bleiben aber aus, bis es Licht braucht. Die 24-Stunden-Programme für Strömung und Licht habe ich in Mobius eingestellt. Praktisch, dass die Pumpen, die Lampen und der Abschäumer jetzt in derselben App sind. Nur die ReefMat hat ihre eigene.
Unten plätschert es noch und das nervt. Ob das am noch nicht passend eingestellten Gate liegt oder am etwas langen Rohr zur ReefMat, weiss ich nicht. Ich warte noch ab und prüfe dann. Die ReefMat ist mir weiterhin etwas gross. In Woche 4 habe ich schon überlegt, ob die 500er gereicht hätte; jetzt steht die 1200er drin und ich muss mich noch daran gewöhnen.
Mehr Pulver, weniger auf der Farbskala
Am Freitag lag die Temperatur bei 24.9 °C. Die Salinität habe ich auf 35.2 PSU nachgezogen. Danach kam das erste Ammoniumchlorid ins Becken: insgesamt etwa 4–5 g abgewogenes Pulver. Die im Einfahrplan vorgeschlagene Stammlösung hatte ich noch nicht gemacht.
Geplant waren 2.4 g für 2 mg/l Ammonium. Ich habe also ungefähr das Doppelte dosiert. Auf 433 Liter gerechnet müssten 4–5 g rund 3–4 mg/l Ammonium ergeben. Etwa eine Stunde nach der Gabe zeigte der Salifert-Ammoniaktest beim Farbvergleich aber nur 0.5 mg/l. Am Samstag habe ich nochmals gemessen, wieder 0.5 mg/l. Bei dieser Differenz frage ich mich, ob mit dem Test etwas nicht stimmt.
Nite-Out II kam am Freitag zweimal dazu: 40 ml am Mittag und nochmals 40 ml um 22:00 Uhr. Seither gibt es jeden Abend 40 ml.
KH und Phosphat habe ich erst etwa sechs Stunden nach der ersten Ammoniumgabe gemessen: 7.6 °dKH und 0.03 mg/l. Im Plan standen sie vor der Dosierung. Alle erfassten Werte stehen unter Wasserwerte.
Diesmal kam zu viel mit
Eine der alten MP40 klopfte, also habe ich sie zunächst abgeschaltet. Am Samstag ging meine Frau allein zu Pete, um eine neue Wetside zu holen. Sie zeigte ihm sogar den Link zur Wetside in seinem eigenen Shop. Nach Hause kam eine komplette MP40 für CHF 599.
Nach vier Wochen Warten auf ein fehlendes Teil hatten wir diesmal das umgekehrte Problem.
Die Wetside war dabei, nur eben der Rest der Pumpe auch.
Wir behalten sie: Die neue Wetside läuft an der alten Pumpe, Trockenteil und Treiber bleiben als Reserve im Schrank.
Die Nachfüllung ist weiter als die Doser
Am Sonntag habe ich den am Samstag gekauften ReefCan und die ReefATO+ von Red Sea installiert. Die ReefATO+ war beim G3 dabei. Die Nachfüllung hat bereits funktioniert.
Die Doser stehen dagegen noch auf der Liste. Ins Netz gebracht und die Schläuche ersetzt haben wir schon in Woche 4. Eingerichtet und kalibriert sind sie noch nicht. Ohne Korallen ist das für mich noch kein Stress.
Wofür CHF 965
Die Ausgaben hatten zwei Wochen frei. Am Samstag war damit Schluss: CHF 965 bei Crazy Corals. CHF 599 davon für die komplette MP40, die wir so nicht kaufen wollten. Die einzelnen Positionen stehen auf der Ausgabenseite.
Nächste Woche
Messen und häufig kontrollieren, ob alles korrekt eingestellt ist. Am Samstag möchte ich einen PAR-Messer mieten und das Licht ausmessen. Vielleicht kommen dann schon die ersten Korallen, je nach Wasserwerten. Vorher braucht es laut Einfahrplan die bestandene Ammoniumprobe und den grossen Wasserwechsel. Falls der Ammoniaktest mitspielt.
Eventuell baue ich die Red-Sea-Netzabdeckung zusammen. Vielleicht besorge ich auch eine neue Lampe für den UV-Klärer und baue ihn ein. Laufen wird er laut Einfahrplan vorerst noch nicht.
Fixpunkt dieser Woche
Jede Woche dieselbe Ansicht vom selben Standort.
