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Vinlantis

W 002026Planung13 Min

Acht Phasen, sieben Gates: der Plan für die ersten zwölf Monate

Zwölf Monate in acht Phasen, jede mit einem Kriterium, das erfüllt sein muss, bevor es weitergeht.

Werkbank im Keller mit dem Material für den Start, Osmoseanlage an der Wand, TDS-Messgerät, zwei Flaschen Nite-Out II, Ammoniumchlorid, Bruchgestein, Trockengestein unter der Bank, der Phosphat-Auslaugtest in einem Fünf-Liter-Behälter, ein leeres Quarantänebecken und die Kartons der GHL-Bestellung.
Illustration, kein Foto vom Becken

Auf einen Blick

Gemacht
Plan für das erste Jahr festgelegt, Einfahrprotokoll ohne Lebendgestein durchgerechnet, Bakterienpräparat bestimmt, Betrieb von Abschäumer, UV und Licht für die Einfahrphase festgelegt.
Wichtigster Entscheid
Vor jeder Phase steht ein Kriterium, das erfüllt sein muss, bevor es weitergeht.
Als Nächstes
Wasserdruck in der Waschküche messen und die GHL-Sammelbestellung auslösen, sie hat die längste Lieferzeit.

Bevor irgendetwas gekauft ist, steht der Plan für die ersten zwölf Monate.

Wenn ich in einem halben Jahr nachlese, was ich mir am Anfang vorgenommen hatte, sehe ich, wo ich danebenlag. Das geht nur, wenn der Plan festgehalten ist und ich ihn nachträglich nicht anpasse. Dieser Eintrag bleibt also so stehen. Was anders kommt, kommt in einen neuen Eintrag.

Acht Phasen

Phase Zeitraum Inhalt
0 Woche −6 bis −1 Beschaffung, Technik-Überholung, Standort
1 Woche 0 Aufbau, Dichtigkeitstest, Wasser
2 Woche 1–3 Einfahren, Stickstoffkreislauf, Biodiversität impfen
3 Woche 4–7 Cleanup-Crew, Pionierkorallen, Licht hochfahren
4 Woche 8–14 Erste Fische, LPS-Grundstock
5 Monat 5–6 Dosierung, LPS-Ausbau, weitere Fische
6 Monat 7–8 Erste SPS
7 Monat 9–11 Erste Acropora
8 Monat 12 Konsolidierung und Jahresbilanz

Die Wochenangaben sind eine Erwartung, keine Fixwerte. Vor jeder Phase steht ein Kriterium, das erfüllt sein muss, bevor es weitergeht. Beim 525er habe ich einiges gemacht, weil der Zeitpunkt gekommen schien und nicht, weil das Becken so weit war. Davon will ich diesmal wegkommen.

Einfahren

Lebendgestein kommt bewusst keines ins Becken. Es kann unerwünschte Begleiter wie Glasrosen, Vermetiden oder andere Schädlinge einschleppen. Dem Vorteil eines schnelleren biologischen Starts steht dieses Risiko gegenüber, und ich will die fehlende Biodiversität später kontrollierter ergänzen. Dass das Einfahren mit Trockengestein länger dauern kann als geplant, kann ich verschmerzen.

Zur Dauer liest man alles zwischen zehn Tagen und acht Wochen. Gemeint sind zwei verschiedene Sachen. Die Nitrifikation, also der Weg von Ammonium über Nitrit zu Nitrat, ist mit lebenden Nitrifikanten und einer sauberen Ammoniumquelle in zehn bis einundzwanzig Tagen voraussichtlich durch. Die biologische Vielfalt im Becken braucht drei bis sechs Monate und die lässt sich nicht beschleunigen.

Bakterien

Von Microbe-Lift gibt es Nite-Out II. Es enthält lebende nitrifizierende Bakterien und unterstützt den Aufbau des Stickstoffkreislaufs.

Der Hersteller gibt für die Einfahrphase 10 ml je 100 Liter täglich an, bis Ammonium und Nitrit nicht mehr messbar sind. Bei 433 Litern Systemvolumen sind das etwa 43 ml pro Tag. Eine 473-ml-Flasche reicht damit rund elf Tage, für drei Wochen brauche ich zwei.

Was wann hineinkommt

Was Wann Weshalb
Ammoniumchlorid auf 2 mg/l Tag 0 oder 1 Eine kontrollierte Ammoniumquelle liefert den Nitrifikanten während des Einfahrens kontinuierlich Substrat und unterstützt den Aufbau einer aktiven Population.
Nite-Out II am selben Tag, danach täglich Nachschub, bis NH4 und NO2 nicht mehr messbar sind
Bruchgestein ins Technikbecken Tag 0 Poröse Fläche, auf der sich Bakterien ansiedeln. Trockenes Material aus derselben Lieferung wie das Riffgestein
Phytoplankton sobald Nitrit fällt, etwa Tag 10 bis 14 Futter für die Copepoden, soll kurz vor ihnen da sein
Copepoden nach Gate 2 Ammoniak, siehe unten
Chaetomorpha nach Gate 2 Gleicher Grund, wegen der Fauna darin
Beckenlicht nach Gate 2 Vorher ist nichts im Becken, das Licht verwerten kann
Abschäumer mit dem ersten Futter Vorher fällt nichts an, was er abschäumen könnte
UV-Klärer vorerst gar nicht Siehe unten

Nachdosiert wird auf rund 2 mg/l, sobald Ammonium und Nitrit deutlich gefallen sind. Wasserwechsel gibt es während der Einfahrphase grundsätzlich keinen, damit die aufgebaute Stickstoffquelle und die entstehenden Reaktionsprodukte beobachtbar bleiben. Stark erhöhte Ammoniak-/Ammoniumkonzentrationen werden vermieden, da insbesondere freies NH3 bei hohem pH und hoher Temperatur die Nitrifikation beeinträchtigen kann.

Weshalb die Copepoden warten

Vom gemessenen Gesamtammoniak ist nur ein Teil als ungeladenes NH3 vorhanden, und dieser Anteil ist für Tiere besonders relevant. Wie gross er ist, hängt unter anderem von pH, Temperatur, Salinität und davon ab, in welcher Einheit der verwendete Test misst. Deshalb verlasse ich mich vor dem Einsetzen von Copepoden nicht auf einen einzelnen Umrechnungswert, sondern warte Gate 2 ab: Eine definierte Ammoniumgabe muss innerhalb von 24 Stunden zuverlässig verarbeitet werden und NH4 sowie NO2 müssen anschliessend niedrig bleiben. Erst dann kommen Copepoden und die begleitende Mikrofauna ins Becken.

Phytoplankton ist in erster Linie Futter. Wenn niemand da ist, der es verwertet, erhöht es unnötig die organische Belastung und kann heterotrophe Bakterienblüten fördern. Je nach Kultur können zudem Nährstoffe und Stoffe aus dem Kulturmedium ins Becken gelangen. Deshalb kommt das Phyto erst kurz vor die Pods und zunächst zurückhaltend ins System.

Abschäumer, UV und der Wasserwechsel danach

Der Abschäumer läuft während der ersten Einfahrphase nicht. Ammoniumchlorid liefert den Nitrifikanten Stickstoff, erzeugt aber keine relevante organische Belastung, und Fische gibt es noch keine. Während der initialen Bakterienansiedlung will ich zudem möglichst wenig biologische Suspension und organische Begleitstoffe aus dem Wasser entfernen. Eingeschaltet wird er, sobald mit Phytoplankton, Pods oder später Futter erstmals relevante organische Belastung entsteht. Dass er danach zunächst kaum Schaum zieht, ist normal.

Der UV-Klärer bleibt zunächst aus. Er wirkt auf Organismen und Mikroorganismen, die mit ausreichender Verweilzeit durch das Gerät gelangen, und kann dabei auch planktonische Stadien von Copepoden sowie Phytoplankton reduzieren. Während der gezielten Etablierung der Mikrofauna will ich diesen Effekt vermeiden. Die sesshaften Bakterien auf Gestein und Sand werden dadurch nicht direkt erreicht. Ich schalte den UV-Klärer ein, wenn es einen konkreten Anlass gibt, etwa eine problematische Dinoflagellaten- oder Bakterienblüte oder bei Bedarf im Zusammenhang mit dem Fischbesatz. Bis dahin hängt er montiert und geprüft unter dem Schrank.

Am Ende der Einfahrphase mache ich einen grossen Wasserwechsel. Die genaue Menge an entstehendem Nitrat hängt davon ab, ob die Ammoniumdosierung und die Messung als NH4+, NH3 oder Stickstoffäquivalent angegeben werden. Mehrere Ammoniumgaben können während des Einfahrens aber zu einer erheblichen Nitratakkumulation führen. Ich will mit rund 5 bis 10 mg/l Nitrat starten. Ein Wasserwechsel von etwa 50 % halbiert den aktuellen Wert näherungsweise; reicht das nicht, folgt ein zweiter Wechsel. Ohne relevante Verbraucher sinkt Nitrat nur langsam von allein.

Das Licht

Eine Dunkelkur mache ich nicht und decke auch nichts ab. Ich schalte das Licht einfach nicht ein. In den ersten Wochen ist nichts im Becken, das damit etwas anfangen kann, und was ich beleuchte, kommt den Algen zugute. Das Refugiumlicht läuft davon unabhängig, sobald Chaeto im Technikbecken ist, und zwar nachts.

Der Tagesplan

Wann Was
Tag 0 Wasser rein, 34–35 ppt, Heizer 26.0 °C, Strömung ca. 50 %. Bruchgestein ins Technikbecken. Einmalig Silikat und Phosphat im Ansatzwasser messen
Tag 0–1 Ammoniumchlorid auf 2 mg/l, danach Nite-Out II
täglich rund 43 ml Nite-Out II. Temperatur, Salinität und ein Satz Beobachtung notieren
alle 2 Tage NH4 und NO2 messen, bei Bedarf auf 2 mg/l nachdosieren
ca. Tag 10–14 Nitrit fällt. Phytoplankton starten, klein: rund 5 ml je 100 Liter jeden zweiten Tag. Abschäumer einschalten
ab Tag 14 Gate 2: 2 mg/l dosieren, nach 24 h NH4 unter 0.2 und NO2 unter 0.2. Zweimal an verschiedenen Tagen
Gate 2 plus 1 Tag Wasserwechsel rund 50 %, Chaeto ins Technikbecken, erster Copepoden-Ansatz bei ausgeschalteter Strömung, Beckenlicht startet mit 4 h bei 20 %
plus 1 Woche Zweiter Copepoden-Ansatz. Zwei zeitlich versetzte Ansätze erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine stabile Population etabliert.
plus 2 Wochen Erste Cleanup-Crew, sechs bis acht Schnecken, aber nur wenn Aufwuchs da ist, den sie fressen können

Die Silikat- und Phosphatmessung am Tag 0 dauert zehn Minuten und lässt sich später nicht nachholen. Wenn in Woche drei die Scheiben braun werden, will ich wissen, ob das Silikat aus dem Ansatzwasser kommt oder aus dem Gestein.

Drei Sachen werde ich sehen und dabei nichts tun. Die Nitritspitze fällt auf Trockengestein hoch aus und dauert länger als in Anleitungen, die von Lebendgestein ausgehen. Milchig trübes Wasser um Tag drei bis sieben ist eine Bakterienblüte und verschwindet von selbst. Und die braunen Beläge ab Woche zwei sind Kieselalgen, da putze ich die Scheiben und warte ab.

Die Nährstoffe gehen nicht auf null. Ich will 5 bis 10 mg/l Nitrat und 0.05 bis 0.10 mg/l Phosphat sehen.

Sehr niedrige Nährstoffe und eine geringe mikrobielle Biodiversität gelten als Faktoren, die problematische Dinoflagellaten-Blüten begünstigen können.

Wenn es an Tag 21 nicht läuft

Dann gehe ich die Verdächtigen der Reihe nach durch: die Bakterienflasche, ein zu früh eingeschalteter Abschäumer, ein pH über 8.5 aus zu kurz gewässertem Riffmörtel, abgelaufene Testreagenzien.

Immer nur eines ändern, sonst weiss ich hinterher nicht, was gewirkt hat.

Licht: die Programme liegen in myAI

Die drei Hydra 64HD haben keinen 0–10V-Eingang. Der ProfiLux kann sie also weder dimmen noch Rampen fahren. Alle Lichtprogramme lege ich in myAI an, auch die Eingewöhnungsrampen. Was im ProfiLux an Automatik läuft, betrifft Pumpen und Abschäumer.

Ab Dauer Intensität Ziel
bis Gate 2 aus — den Algen kein Licht geben
nach Gate 2 4 h ca. 20 % Start, wöchentlich +1 h und +5 %
Woche 4–7 6–8 h 35–45 % PAR 80–120 µmol im mittleren Bereich
ab Monat 7 9–10 h +5 % pro Woche obere Zone auf 250–300 µmol

Dazu je 45 bis 60 Minuten sanftes Auf- und Abdimmen. Die drei Einheiten fahre ich getrennt. Links über dem Bommie mittlere Intensität für die LPS, in der Mitte über der Lücke am wenigsten, rechts über dem Tisch am meisten, weil dort ab Monat 7 die SPS stehen.

Bevor die erste Koralle kommt, messe ich PAR. Sonst ist die Zonierung geraten, und bei drei Leuchten, die fünf Jahre im Keller lagen, will ich das nicht raten.

Fische

Welche Fische es werden, ist noch offen. Das lasse ich bewusst so, bis das Becken läuft.

Die Reihenfolge steht aber schon: friedlichste Art zuerst, durchsetzungsfähigste zuletzt. Wer zuerst da ist, hat Revier. Und zwischen zwei Neuzugängen liegen mindestens drei bis vier Wochen, damit der Filter die höhere Last aufnehmen kann und ich sehe, ob es Streit gibt.

Beim Sprungschutz und bei der Quarantäne gibt es nichts zu überlegen. Das Reefer G3 ist oben offen, und ein Teil der Arten, die infrage kommen, springt. Jeder Fisch kommt vor dem Einsetzen mindestens dreissig Tage in ein separates Quarantänebecken von 60 bis 100 Litern. Die Quarantäne dient der Beobachtung und gegebenenfalls Behandlung, denn eine reine Beobachtungszeit garantiert nicht, dass ein Fisch frei von Parasiten ist. Cryptocaryon lässt sich im Riffbecken nicht mit Kupfer behandeln, ohne Korallen und andere Wirbellose zu gefährden. Ein bestätigter Ausbruch kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass alle Fische entfernt und das Becken für einen längeren, vom Erreger abhängigen Zeitraum fischfrei gehalten werden muss.

Die Sandzone vorne links mit vier Zentimetern Höhe streiche ich. Sie war dafür gedacht, dass später sandsiebende Grundeln möglich wären, aber bei der Strömung verteilt sich der Sand ohnehin und eine Steinkante hält ihn nicht. Es bleibt bei 1 bis 1.5 cm über die ganze Fläche.

Korallen

In Woche 5 und 6 kommen die ersten Ableger, drei bis vier Stück: Zoanthus oder Palythoa, eine Scheibenanemone und als robuste LPS eine Duncanopsammia oder Caulastrea. Die stehen auf Frag-Plugs auf einem Ablegerregal und werden nicht ins Riff geklebt. Sie sollen mir zeigen, ob Licht, Strömung und Chemie stimmen, bevor ich eine Euphyllia für dreistellige Beträge einsetze, und dafür muss ich sie in zehn Sekunden wieder herausnehmen können.

Xenia, Anthelia, Grüne Sternpolypen, Clavularia und Kenya Tree kommen gar nicht erst ins Becken, auch nicht als Pionier. Die wandern über Stolonen und sind später nur mit grossem Aufwand wieder einzudämmen. Auf grosse Lederkorallen verzichte ich ebenfalls bewusst, weil ich langfristig ein stark SPS- und Acropora-dominiertes Becken plane und mögliche chemische Konkurrenz sowie Platzprobleme minimieren will.

Ab Woche 10 bis 14 folgt der LPS-Grundstock, fünf bis sieben Stück über vier Wochen: Euphyllia, Caulastrea, Duncanopsammia, Micromussa, Blastomussa, Trachyphyllia, Favia. Jede wird gedippt, der Plug abgeschnitten und entsorgt. Gesetzt wird nach Endgrösse. Eine Euphyllia mit vier Köpfen hat in zwei Jahren fünfzehn, und nesselstarke Arten brauchen fünfzehn Zentimeter Abstand.

In Monat 7 und 8 kommen die ersten SPS, Montipora digitata und capricornis, Stylophora, danach Seriatopora und Pocillopora. Höchstens drei neue Korallen pro Woche und nie zwei teure gleichzeitig.

Acropora ab Monat 9, zuerst A. yongei und A. millepora, später A. tenuis. Vorher muss die KH über mindestens acht Wochen um weniger als 0.3 dKH in 24 Stunden schwanken, zwei ICP-Analysen hintereinander unauffällig sein und die Korallen aus Phase 6 sichtbar wachsen.

Bis Monat 12 kaufe ich keine Koralle über CHF 100. Im ersten Jahr kann noch immer etwas Grundsätzliches schiefgehen, und teure Stücke kauft man erst, wenn das System eine Störung weggesteckt hat.

Ob LPS und SPS zusammen gehen, ist eine Frage der Platzierung. Ein 55 cm hohes Becken hat zwischen Riffspitze und Sandboden eine PAR-Spanne von etwa 400 Prozent, das reicht für beide mit Abstand. Enger wird es bei den Nährstoffen, wo der Kompromiss bei rund 5 mg/l Nitrat und 0.05 mg/l Phosphat liegt.

Was als Nächstes dran ist

Sortiert nach Lieferzeit und Vorlauf.

  1. Wasserdruck in der Waschküche messen. Unter etwa 3 bar sinkt bei vielen Osmoseanlagen die Produktionsleistung deutlich und je nach Membran kann auch die Rückhalterate schlechter werden. Davon hängt ab, ob eine Druckerhöhungspumpe sinnvoll ist, und damit die Bestellung der Anlage.
  2. GHL-Sammelbestellung auslösen: Peristaltikschläuche, pH- und Redox-Elektroden, KHD-Reagenz, Kalibrierlösungen. Nach fünf Jahren Lagerung ist davon nichts mehr brauchbar, und es ist die Position mit der längsten Lieferzeit im ganzen Projekt
  3. Osmoseanlage mit nachgeschaltetem DI-Harz beschaffen und aufbauen, bis am Ausgang 0 µS/cm beziehungsweise 0 TDS bestätigt sind. Vorher passiert nichts anderes.
  4. Trockengestein kaufen. Dazu 2 bis 3 kg Bruchgestein fürs Technikbecken
  5. Phosphat-Auslaugtest, sobald das Gestein da ist: 1 kg in 5 l Osmosewasser, nach 48 Stunden messen. Unter 0.05 mg/l ist unproblematisch, 0.05 bis 0.15 heisst ein bis zwei Wochen wässern, über 0.15 heisst vier Wochen oder zurückgeben
  6. Chaetomorpha und eine Copepoden-Kultur organisieren. Pods kommen per Post, beim Chaeto lohnt die Frage bei Händlern mit Refugium und über die Ablegerbörse
  7. Zwei Flaschen Nite-Out II und Ammoniumchlorid in Aquarienqualität, kurz vor dem Wassertag. Nie Haushaltsammoniak, da sind Tenside und Duftstoffe drin, die genau die Bakterien töten, um die es geht

Zum Wasser noch eine Sache. Die Recherche ging von Leitungswasser aus der Region Lausanne aus. Wir sind aber im Seeland, und das Trinkwasser kommt hier überwiegend aus Grundwasser einer intensiv landwirtschaftlich genutzten Gegend. Nitrat und Silikat sind damit ein Thema, das DI-Harz ist schneller erschöpft, und die monatliche Leitwertprüfung ist keine Formalität.