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Vinlantis

FischeLeierfische

Mandarinfisch

Synchiropus splendidus

Ein Mandarinfisch mit blau-orangem Wellenmuster über Riffgestein.
Foto von Luc Viatour auf Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0.

Für welches Becken?

Über 400 Liter, in einem Becken, das schon 6 bis 12 Monate läuft, und nur für erfahrene Halter. Ab etwa 500 Liter auch als Paar. Für 300 bis 400 Liter wird abgeraten, andere halten ihn schon ab 240 Liter für machbar. Er wird 7 cm lang.

Nach Beckengrösse

passt
Die Quellen halten ein Becken dieser Grösse für geeignet.
strittig
Die Quellen sind sich nicht einig: Eine hält es für geeignet, eine andere nicht.
passt nicht
Die Quellen halten ein Becken dieser Grösse für zu klein.
keine Angabe
Zu dieser Grösse sagt keine Quelle etwas.

Massgebend sind die Literzahlen und Beckenlängen, die die Quellen als Grenze nennen.

Haltung

  • Als Paar3 Quellen

Steckbrief

Endgrösse
7 cm
Familie
Leierfische Callionymidae
Geprüft mit
FishBase,

Im Aquarium

Das Problem ist sein Futter. Er sucht Kleinsttiere vom Boden und von den Steinen ab, vor allem Ruderfusskrebse (Copepoden) und Flohkrebse. Mit der Zeit frisst er sie leer. Gut eingefahren heisst darum: Das Becken läuft schon 6 bis 12 Monate, hat eine reiche Kleintierwelt und genug Bodenfläche, auf der er suchen kann. Ein Becken, das erst zwei oder drei Monate läuft, reicht nicht. Auch ein karger Steinaufbau nicht, weil sich die Kleintiere darauf kaum ansiedeln. Die Literzahl zählt dabei weniger als genug passendes Futter.

Für 300 bis 400 Liter gilt er deshalb als falsche Wahl. Andere halten ihn schon ab 240 Liter für machbar, stufen ihn aber als Fisch nur für erfahrene Halter ein. In einem Becken ab etwa 500 Liter findet er mehr Kleintiere. Dort wird auch ein Paar empfohlen, abends lässt sich dann die Balz beobachten. Ein Paar zusammenzustellen ist bei ihm leicht, weil sich Männchen und Weibchen gut unterscheiden lassen. Als Alternative werden der Sternen-Mandarinfisch und S. sycorax genannt.

Viele Tiere nehmen nach der Eingewöhnung Frostfutter, eine Garantie gibt es nicht. Hilfreich ist eine kleine Zucht von Copepoden, mit denen zugefüttert wird. Fische, die am Boden dasselbe Futter suchen, etwa Seenadeln oder kleine Lippfische, machen es zusätzlich knapp.

Im Riff

Er wird 7 cm lang und lebt in flachen, geschützten Lagunen und küstennahen Riffen auf schlammigem Grund zwischen Korallen und Geröll, meist in kleinen Gruppen auf engem Raum. Er ist ein bekannter Aquarienfisch und wurde schon nachgezüchtet.

Grundlage: 4 Videos, 1 weitere Quelle, FishBase

Woher alles stammt und wie die Quellen einzuordnen sind: alle Quellen.