Mandarinfisch
Synchiropus splendidus

Für welches Becken?
Über 400 Liter, in einem Becken, das schon 6 bis 12 Monate läuft, und nur für erfahrene Halter. Ab etwa 500 Liter auch als Paar. Für 300 bis 400 Liter wird abgeraten, andere halten ihn schon ab 240 Liter für machbar. Er wird 7 cm lang.
Nach Beckengrösse
- passt
- Die Quellen halten ein Becken dieser Grösse für geeignet.
- strittig
- Die Quellen sind sich nicht einig: Eine hält es für geeignet, eine andere nicht.
- passt nicht
- Die Quellen halten ein Becken dieser Grösse für zu klein.
- keine Angabe
- Zu dieser Grösse sagt keine Quelle etwas.
Massgebend sind die Literzahlen und Beckenlängen, die die Quellen als Grenze nennen.
Haltung
- Als Paar3 Quellen
Steckbrief
- Endgrösse
- 7 cm
- Familie
- Leierfische Callionymidae
- Geprüft mit
- FishBase,
Im Aquarium
Das Problem ist sein Futter. Er sucht Kleinsttiere vom Boden und von den Steinen ab, vor allem Ruderfusskrebse (Copepoden) und Flohkrebse. Mit der Zeit frisst er sie leer. Gut eingefahren heisst darum: Das Becken läuft schon 6 bis 12 Monate, hat eine reiche Kleintierwelt und genug Bodenfläche, auf der er suchen kann. Ein Becken, das erst zwei oder drei Monate läuft, reicht nicht. Auch ein karger Steinaufbau nicht, weil sich die Kleintiere darauf kaum ansiedeln. Die Literzahl zählt dabei weniger als genug passendes Futter.
Für 300 bis 400 Liter gilt er deshalb als falsche Wahl. Andere halten ihn schon ab 240 Liter für machbar, stufen ihn aber als Fisch nur für erfahrene Halter ein. In einem Becken ab etwa 500 Liter findet er mehr Kleintiere. Dort wird auch ein Paar empfohlen, abends lässt sich dann die Balz beobachten. Ein Paar zusammenzustellen ist bei ihm leicht, weil sich Männchen und Weibchen gut unterscheiden lassen. Als Alternative werden der Sternen-Mandarinfisch und S. sycorax genannt.
Viele Tiere nehmen nach der Eingewöhnung Frostfutter, eine Garantie gibt es nicht. Hilfreich ist eine kleine Zucht von Copepoden, mit denen zugefüttert wird. Fische, die am Boden dasselbe Futter suchen, etwa Seenadeln oder kleine Lippfische, machen es zusätzlich knapp.
Im Riff
Er wird 7 cm lang und lebt in flachen, geschützten Lagunen und küstennahen Riffen auf schlammigem Grund zwischen Korallen und Geröll, meist in kleinen Gruppen auf engem Raum. Er ist ein bekannter Aquarienfisch und wurde schon nachgezüchtet.
Grundlage: 4 Videos, 1 weitere Quelle, FishBase
Mrutzek MeeresaquaristikHändler
- Stelle bei 15:03Passt nicht bis 400 l (Rahmen der Quelle). Nicht wegen des Platzes. Er frisst das Kleingetier im Becken leer.
ReeflexLiteratur
- Stelle im TextPasst ab 240 l, nur für erfahrene Halter.
- Stelle im TextHaltung als Paar, nie zwei Männchen.
- Stelle im TextEinrichtung: gut eingefahrenes Becken mit 6 bis 12 Monaten Standzeit und reicher Mikrofauna, genug Bodenfläche.
Korallenfarm Joe & CoHändler
- Stelle bei 4:04Passt ab 500 l, Angabe 500 bis 600 l, dann auch als Paar. Frisst fast ununterbrochen und findet im grossen Becken mehr Zooplankton. Darum überlebt er dort eher.
- Stelle bei 4:04Haltung als Paar, ab 500 bis 600 l.
Mrutzek MeeresaquaristikHändler
- Stelle bei 4:28Haltung als Paar, die Geschlechter sind gut zu unterscheiden.
- Stelle bei 9:34Einrichtung: keine weiteren Fische, die vom Kleingetier am Boden oder im Gestein leben.
Korallenfarm Joe & CoHändler
- Stelle bei 3:24Einrichtung: kein frisches Becken von zwei, drei Monaten; genug Gestein, auf dem sich Zooplankton ansiedeln kann, und dazu zufüttern.
FishBaseDatenbank
Daraus stammen die Endgrösse und die Angaben unter „Im Riff“, geprüft am .
Woher alles stammt und wie die Quellen einzuordnen sind: alle Quellen.