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Vinlantis

FischeLippfische

Feenlippfische

CirrhilabrusGattung

Ein Feenlippfisch mit blauviolettem Körper und grünlichem Kopf schwimmt über Weichkorallen.
Im Bild Cirrhilabrus cyanopleura. Foto von Diego Delso auf Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0.

Für welches Becken?

Ab 1'000 Liter. Darunter ist es umstritten und hängt an der Art, unter 120 cm Beckenlänge passen sie nicht. Immer nur mit Abdeckung, besser ab 150 × 60 cm.

Nach Beckengrösse

passt
Die Quellen halten ein Becken dieser Grösse für geeignet.
strittig
Die Quellen sind sich nicht einig: Eine hält es für geeignet, eine andere nicht.
passt nicht
Die Quellen halten ein Becken dieser Grösse für zu klein.
keine Angabe
Zu dieser Grösse sagt keine Quelle etwas.

Massgebend sind die Literzahlen und Beckenlängen, die die Quellen als Grenze nennen.

Haltung

Wie viele Tiere zusammen, sagt bisher keine Quelle.

Steckbrief

Familie
Lippfische Labridae
Geprüft mit
FishBase,

Im Aquarium

Im Handel heissen Cirrhilabrus und die Fahnenlippfische zusammen Zwerglippfische. Für die ganze Gruppe gilt: Das Becken muss lang genug und abgedeckt sein, unter 120 cm Beckenlänge gar nicht, besser 150 × 60 cm. Sie bleiben klein, schwimmen aber viel.

Wie viele Liter es braucht, hängt bei den Feenlippfischen an der Art. Für C. rubripinnis werden 400 Liter empfohlen, für C. lubbocki, C. exquisitus und C. rubrimarginatus 500 Liter, für den Rotaugen-Zwerglippfisch (C. solorensis) 1’000 Liter. Die meisten gelten als Fische nur für erfahrene Halter. Ein Becken ab 1’000 Liter passt damit für alle, darunter kommt es auf die Art an.

Im Riff

Die gehandelten Arten werden 8 bis 15 cm lang, die meisten 9 bis 12 cm. Feenlippfische leben im Indopazifik von Ostafrika bis in den zentralen Pazifik, viele Arten nur in einem kleinen Gebiet um Indonesien und die Philippinen. Sie stehen in Gruppen über Geröll und niedrigen Korallenstöcken an Riffkanten, Hängen und in Lagunen, oft in der Strömung. Manche leben tief, C. rubrimarginatus als erwachsenes Tier meist ab 40 m. Sie fressen Zooplankton aus dem freien Wasser. In einer Gruppe herrscht oft ein einzelnes Männchen, die Männchen imponieren einander mit gespreizten Flossen und zum Laichen finden sich Paare.

Grundlage: 1 Video, 1 weitere Quelle, FishBase

Woher alles stammt und wie die Quellen einzuordnen sind: alle Quellen.